HYPER BIRHTDAY – Alles bleibt anders! 9.11. und 10.11.19

HYPER BIRHTDAY – Alles bleibt anders! 9.11. und 10.11.19

***English version // german below***

The Institute HyperWerk is turning 20 and we want to invite you all to a 20-hour celebration!
Saturday, November 9, 3 pm non-stop until Sunday, November 10, 11 am

Together, students and staff are organising a diverse programme of workshops, performances and lectures with local and international guests. Everyone is invited to join in (or opt out) at any time, be it on Saturday, in the middle of the night, or Sunday morning. Accommodation included!*

Experience the core theme of HyperWerk: How can we live together? The »we« comprises human as well as non-human actors in the living environment. How can we – humans, animals, plants, fungi, bacteria, and machines – live together on this earth? How can we understand and document the interconnections among these different actors? How can we listen to those without a voice? 

Please join us for lectures and workshops by students, staff and guests: Matthias Böttger, Mischa Schaub, Catherine Walthard and Regine Halter, Frances Valintine, Morgan JL Thorne and Matt Ward, Hengameh Yaghoobifarah, Tina Reden, Friedrich von Borries and many others.

We question the accessibility of the institute and would like to make our anniversary a more inclusive and safer space. We extend a warm welcome to everybody and offer support through guides and translation services** as well as an on-site awareness team. The programme in the high-rise building is wheelchair-accessible.

The full event programme – from book launch and party, to breakfast – will be available soon.

> Deutsche Version und Hinweise

Bewirb dich bei uns – apply to HyperWerk! Bis 15.2.2020

Das HyperWerk eröffnet das Umfeld für Studierende, die die Fähigkeit entwickeln möchten, gesellschaftliche Transformationsprozesse mitzugestalten und aktiv auf ihre Mitwelt einzuwirken. Als Möglichkeitsraum für neue Formen der Gestaltungslehre beschäftigt sich das Institut mit dem Lehren und Lernen von Prozessen.

Studieren am HyperWerk heisst, Teil eines beweglichen Systems zu werden – Teil eines Prozesses zu sein und sich intensiv mit prozessualer Gestaltung und Transformation zu beschäftigen. Gestaltung ist dabei praktisch, 1:1, massstablos, transdisziplinär und theoretisch fundiert, ohne direkt einem Produkt, einem Material oder einem Beruf zugeordnet sein zu müssen.

Mehr Informationen findest du in unserem Studienführer hier.

> English version

«Verbinde die Punkte. Doing Care.» – Jahrespublikation 2019

HyperWerk beschäftigt sich mit den Grundfragen des Zusammenlebens und dessen Gestaltbarkeit. Wie kann das Zusammenleben in Zukunft funktionieren? Wie können wir diese Zukunft aktiv mitgestalten? Und was tun wir jetzt dafür?

In Zusammenarbeit mit den Studierenden erarbeiten wir jeweils ein Jahresthema, welches die gesellschaftliche Situation und die aktuellen kulturtechnischen Entwicklungen berücksichtigt. «Verbinde die Punkte. Doing Care.» lautet das Jahresthema 201819. Die Komplexität der heutigen Herausforderungen bedingt im Rahmen eines lösungsorientierten Handelns eine Auswahl zu treffen und spezifische Dinge miteinander in Verbindung zu setzen, in Resonanz zu bringen. Die Wahl ist abhängig von der vorgefundenen Situation und der eigenen Position. «Doing Care» – Sorgearbeit beschreibt eine Grundhaltung dazu, eine Haltung der Achtsamkeit, des in Sorge Seins und der emotionalen Zuwendung zum sozialen Gefüge des eigenen Arbeitsfeldes.

Die Jahrespublikation «Verbinde die Punkte. Doing Care.» zeigt Ausschnitte und Einblicke in die facettenreichen Auseinandersetzungen mit dem Jahresthema sowie alle Diplomarbeiten 201819.

Das HyperFestival im Kontext des Jahresthemas

„Verbinde die Punkte“ fordert auf, aus der schier unendlichen Menge von Möglichkeiten eine Auswahl zu treffen und exakt diese Elemente miteinander in Beziehungen zu setzen.

Doing Care“ ist dabei Anker und Anleitung. Welche unserer Anliegen sind von Belang? Wem gilt unsere Achtsamkeit? Welchen Dingen wenden wir uns zu und wie bauen wir eine emotionale Beziehung zu ihnen auf? Wann sind wir bereit, Verantwortung zu übernehmen und uns aktiv um etwas zu kümmern, etwas zu pflegen? Was bereitet uns Sorge? Was versetzt uns in eine bleibende Unruhe? Wofür setzen wir uns kontinuierlich und intensiv ein?

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HyperFestival

Doing Care - Connecting the dots

Das Institut HyperWerk schwärmt ins Dreispitz aus. Studierende stellen mit ihren Projekten, Diplomarbeiten und Aktionen Verbindungen zwischen ihrer Studienwelt und der Umgebung her. Wem gilt unsere Achtsamkeit? Was verbinden wir miteinander? Öffnen sich neue Blicke auf Alltägliches? Wie gestalten wir Gemeinsames in seiner Vielfalt? Worum sorgen wir uns? In welchen Dimensionen können wir, sollen wir, müssen wir Nachhaltigkeit verstehen?

Wir nutzen dazu die höchst unterschiedlichen Orte und Situationen quasi als Spiegelflächen, um Antworten zu geben.

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Organic Research.

Workshop mit Anders Modig

Die HyperWerk-Studierende Mirabel Moritz interviewt Anders Modig zu seiner Arbeit. Anders war unter anderem mal Koch und ist seit 17 Jahren Journalist, Redakteur und Fotograf, Weltenbummler und Autor. Sein Workshop „Organic Research“ stand unter der Devise „It’s not about what you’re looking for – it’s about what you find.“ Ausgehend von einem Besuch im Staatsarchiv Basel ging es um journalistische Recherche und Schreibe in all ihren Facetten und ums neugierig-furchtlose Eintauchen in ein Thema.

HyperWerk student Mirabel Moritz interviews Anders Modig about his work. Anders is a journalist, photographer, editor, in fact a jack-of-all-trades – a fiercely curious globetrotter. On the basis of a visit in the Basel public record office, he gave us a fascinating introduction to journalistic research and writing between facts and fiction. Down the rabbit-hole and into mille-feuille reality! And never lose the angle!

Processing.

Workshop mit Max Frischknecht und Mark Iandovka

Mal wieder ein Processing-Workshop am HyperWerk! Processing ist mittlerweile 18 Jahre alt, steht in voller Blüte und bietet Designer*innen die Möglichkeit, einigermassen intuitiv Coden zu lernen, dabei schnell mit ansehnlichen Ergebnissen belohnt und digital kreativ zu werden. Max Frischknecht und Mark Iandovka haben zwei Tage lang in Processing eingeführt und beantworten hier noch allgemeinere Fragen: Why is coding love? Why is coding ninja?

Once again a Processing workshop at the HyperWerk! By now, Processing has become 18 years old, is in full bloom, and provides an opportunity for designers to learn quite intuitively how to code, be rewarded with solid output, and become digitally creative. Max and Mark gave us a two-day introduction. In this video, they answer broader questions such as: Why is coding love? Why is coding ninja?

Bis es dämmert.

Workshop mit Silvan Rechsteiner und Florian Bitterlin.

Im mittlerweile vierten grossen Workshop der beiden HyperWerk-Alumni ging es auch diesmal wieder um Fimschaffen von der Idee zum Skript übers Shooting bis hin zur Postproduktion. Davon untrennbar und darüber hinaus ging es ums Entscheiden im Gestaltungsprozess und um den Mut, den dier Gestalterin dazu braucht.

Our alumni Florian and Silvan have become two towering figures in HyperWerk film-workshop history. Once again, the six-day event offered the full range of film work, from the initial idea and writing a small script to shooting and post-production. In all of this, the focus was on decision-making and on the courage indispensable to every serious design process.

HyperTalk mit orangotango

Das Kollektiv orangotango hatte in Gestalt von Paul Schweizer und Max Siebenhaar einen viertägigen Workshop im Rahmen des Dreamlab der Diciotto gegeben. Darin ging es um alternatives, kritisches Kartografieren. In diesem epischen Video stellen die Diciotto Janick, Anja, Johanna, Nik, Mirabel, Ruben und Benedikt den beiden ganz unterschiedliche Fragen zu Psychogeografie, zum Kartografieren des eigenen Lebens, zu Aktivismus und Gestaltung – und nicht zuletzt zu ihrer Sicht aufs HyperWerk.

Paul Schweizer and Max Siebenhaar are members of the kollektiv orangotango and gave a four-day workshop at HyperWerk about alternative and critical cartography. In this epic video, HyperWerk students Janick, Anja, Johanna, Nik, Mirabel, Ruben, and Benedikt ask them very diverse questions regarding psychogeography, mapping our own lives, activism and design – and, last but not least, about their impressions of HyperWerk.    

Videoscreens…

Hacking the screen

HyperWerk-Venti Cédric Kleinemeier zeichnet seit einigen Modulen verantwortlich für den Inhalt des Grossen Screens, also für die visuelle Präsentation des jeweiligen Modulprogramms. Für solve&producehackt er zusammen mit Janis Stalder die eigentliche Funktion des Screens durch die gesprayte Schrift – und zeigt sich selber beim gefilmten Wegputzen. Chapeau! Und Nam June Paik wünscht alles Gute!

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