HyperFestival

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Doing Care - Connecting the dots

Das Institut HyperWerk schwärmt ins Dreispitz aus. Studierende stellen mit ihren Projekten, Diplomarbeiten und Aktionen Verbindungen zwischen ihrer Studienwelt und der Umgebung her. Wem gilt unsere Achtsamkeit? Was verbinden wir miteinander? Öffnen sich neue Blicke auf Alltägliches? Wie gestalten wir Gemeinsames in seiner Vielfalt? Worum sorgen wir uns? In welchen Dimensionen können wir, sollen wir, müssen wir Nachhaltigkeit verstehen?

Wir nutzen dazu die höchst unterschiedlichen Orte und Situationen quasi als Spiegelflächen, um Antworten zu geben.

Aktuelle Programmübersicht

Mi, 19. Juni 2019

13:00 – 19:00Testival – Diplomprojekte in Arbeit, Detailprogramm

Do, 20. Juni 2019

ab 13:0024/19 – Ein Jahresthema entsteht. Detailprogramm
13:00 – 19:00 Testival – Diplomprojekte in Arbeit, Detailprogramm

Fr, 21. Juni 2019

bis 13:00 24/19 – Ein Jahresthema entsteht. Detailprogramm
13:00 – 19:00Testival – Diplomprojekte in Arbeit, Detailprogramm

Sa, 22. Juni 2019

13:00 – 19:00Testival – Diplomprojekte in Arbeit, Detailprogramm

S0, 23. Juni 2019

Detailprogramm
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Das HyperFestival im Kontext des Jahresthemas

„Verbinde die Punkte“ fordert auf, aus der schier unendlichen Menge von Möglichkeiten eine Auswahl zu treffen und exakt diese Elemente miteinander in Beziehungen zu setzen.

Doing Care“ ist dabei Anker und Anleitung. Welche unserer Anliegen sind von Belang? Wem gilt unsere Achtsamkeit? Welchen Dingen wenden wir uns zu und wie bauen wir eine emotionale Beziehung zu ihnen auf? Wann sind wir bereit, Verantwortung zu übernehmen und uns aktiv um etwas zu kümmern, etwas zu pflegen? Was bereitet uns Sorge? Was versetzt uns in eine bleibende Unruhe? Wofür setzen wir uns kontinuierlich und intensiv ein?

Wir schauen auf unser globales Dorf: alles ist mit allem auf unterschiedliche Weise verbunden. So stellt sich die Frage nach dem Zusammen Leben, dem Zusammenleben – diesem Leben global, regional und alltäglich lokal, in eine Gleichzeitigkeit, offensichtlich und unwirklich zugleich.

Nachhaltigkeit ist als Frage der Achtsamkeit zu verstehen; einer Achtsamkeit die uns selbst, unseren Kollektiven und sozialen Strukturen gilt. Diese Arbeit an und mit Sorge nennen wir Care. Sie ist reproduktiv, es wird dabei nichts direkt vermehrt. Sie ist im hier und jetzt. Sie ist nicht Repräsentation, sie ist Leben. Es wird vieles immer wieder und von neuem miteinander verbunden, repariert und in Gang gehalten. Im Handeln und Bewirtschaften entstehen neue Formen des Zusammens, des Sozialen, Kulturellen und Ökonomischen. Wo und wie ist hier Gestaltung möglich? Und wie leben und teilen wir sie?

Wir infiltrieren das Dreispitzareal und stellen Verbindungen her. Wir nähern uns den Strukturen des gebauten- wie auch an die Vielfalt des gelebten Raumes an.

Wir denken Stadt – wir leben Raum anders. So kann Nachhaltigkeit als soziale und mentale Dimension und Praxis verstanden werden.

Organic Research.

Workshop mit Anders Modig

Die HyperWerk-Studierende Mirabel Moritz interviewt Anders Modig zu seiner Arbeit. Anders war unter anderem mal Koch und ist seit 17 Jahren Journalist, Redakteur und Fotograf, Weltenbummler und Autor. Sein Workshop „Organic Research“ stand unter der Devise „It’s not about what you’re looking for – it’s about what you find.“ Ausgehend von einem Besuch im Staatsarchiv Basel ging es um journalistische Recherche und Schreibe in all ihren Facetten und ums neugierig-furchtlose Eintauchen in ein Thema.

HyperWerk student Mirabel Moritz interviews Anders Modig about his work. Anders is a journalist, photographer, editor, in fact a jack-of-all-trades – a fiercely curious globetrotter. On the basis of a visit in the Basel public record office, he gave us a fascinating introduction to journalistic research and writing between facts and fiction. Down the rabbit-hole and into mille-feuille reality! And never lose the angle!

Processing.

Workshop mit Max Frischknecht und Mark Iandovka

Mal wieder ein Processing-Workshop am HyperWerk! Processing ist mittlerweile 18 Jahre alt, steht in voller Blüte und bietet Designer*innen die Möglichkeit, einigermassen intuitiv Coden zu lernen, dabei schnell mit ansehnlichen Ergebnissen belohnt und digital kreativ zu werden. Max Frischknecht und Mark Iandovka haben zwei Tage lang in Processing eingeführt und beantworten hier noch allgemeinere Fragen: Why is coding love? Why is coding ninja?

Once again a Processing workshop at the HyperWerk! By now, Processing has become 18 years old, is in full bloom, and provides an opportunity for designers to learn quite intuitively how to code, be rewarded with solid output, and become digitally creative. Max and Mark gave us a two-day introduction. In this video, they answer broader questions such as: Why is coding love? Why is coding ninja?

Bis es dämmert.

Workshop mit Silvan Rechsteiner und Florian Bitterlin.

Im mittlerweile vierten grossen Workshop der beiden HyperWerk-Alumni ging es auch diesmal wieder um Fimschaffen von der Idee zum Skript übers Shooting bis hin zur Postproduktion. Davon untrennbar und darüber hinaus ging es ums Entscheiden im Gestaltungsprozess und um den Mut, den dier Gestalterin dazu braucht.

Our alumni Florian and Silvan have become two towering figures in HyperWerk film-workshop history. Once again, the six-day event offered the full range of film work, from the initial idea and writing a small script to shooting and post-production. In all of this, the focus was on decision-making and on the courage indispensable to every serious design process.

HyperTalk mit orangotango

Das Kollektiv orangotango hatte in Gestalt von Paul Schweizer und Max Siebenhaar einen viertägigen Workshop im Rahmen des Dreamlab der Diciotto gegeben. Darin ging es um alternatives, kritisches Kartografieren. In diesem epischen Video stellen die Diciotto Janick, Anja, Johanna, Nik, Mirabel, Ruben und Benedikt den beiden ganz unterschiedliche Fragen zu Psychogeografie, zum Kartografieren des eigenen Lebens, zu Aktivismus und Gestaltung – und nicht zuletzt zu ihrer Sicht aufs HyperWerk.

Paul Schweizer and Max Siebenhaar are members of the kollektiv orangotango and gave a four-day workshop at HyperWerk about alternative and critical cartography. In this epic video, HyperWerk students Janick, Anja, Johanna, Nik, Mirabel, Ruben, and Benedikt ask them very diverse questions regarding psychogeography, mapping our own lives, activism and design – and, last but not least, about their impressions of HyperWerk.    

Videoscreens…

Hacking the screen

HyperWerk-Venti Cédric Kleinemeier zeichnet seit einigen Modulen verantwortlich für den Inhalt des Grossen Screens, also für die visuelle Präsentation des jeweiligen Modulprogramms. Für solve&producehackt er zusammen mit Janis Stalder die eigentliche Funktion des Screens durch die gesprayte Schrift – und zeigt sich selber beim gefilmten Wegputzen. Chapeau! Und Nam June Paik wünscht alles Gute!

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VDK_Teaser

Das Virtual Design Kit

Das VISTOM-Team – Tobias Kappeler, Brianna Deeprose, Christoph Schneider und Nicolas Dubied – stellt kurz und bündig seinen VDK – den Virtual Design Kit – vor.

In this brief and succinct video, the VISTOM team –  Tobias Kappeler, Brianna Deeprose, Christoph Schneider and Nicolas Dubied – present the VDK – their Virtual Design Kit.

UNFINISHED – Ein Maler und seine künstlich intelligente Muse

27. März 2019, 18.30 – 20 Uhr 
Hochschule für Gestaltung und Kunst FHNW
Freilager-Platz 1, 4142 Basel
Hochhaus, 1. Etage Aula

Das Institut HyperWerk der Hochschule für Gestaltung und Kunst FHNW in Basel lädt ein zum Live-Painting und Gespräch mit dem Maler Roman Lipski und dem KI-Spezialisten Florian Dohmann.

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