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Rückblick: Tools for Transformation 2026

Rückblick: Tools for Transformation 2026

Was passiert, wenn Projekte von Studierenden im Abschlussjahr nicht nur ausgestellt werden, sondern zum Üben einladen? Wenn Besucher*innen nicht nur betrachten, sondern Teil von Prozessen werden?

Am 27. und 29. April 2026 öffneten die Prozessgestalter*innen des HyperWerks ihre Bachelorprojekte im Ausstellungsraum TANK der HGK Basel. An zwei Abenden wurde der Raum zum Arbeitsraum für kollektives Gestalten: ein Ort, an dem Methoden erprobt, Formate getestet und Beziehungen verhandelt wurden.

zuR TFT 2026
Projektgruppe ‹Was bleibt›: Erinnern als Widerstand

Projektgruppe ‹Was bleibt›: Erinnern als Widerstand

Es sind die ersten Frühlingstage des Jahres und wir – die Projektgruppe ‹Was bleibt› – sind für ein paar Tage in die Berge gereist, um einander von unseren Grossmüttern zu erzählen. Die Sonne brennt auf die vom Winter sensible Haut und das junge Gras sticht sanft durch unsere Hosen. Während wir aus vergessen gegangenen Tagebüchern vorlesen und Erinnerungen aufkommen lassen, fühlen wir uns verbunden. Verbunden mit unseren Grossmüttern, aber auch miteinander. Je länger wir erzählen, desto mehr Gemeinsamkeiten dringen an die Oberfläche. Mit jeder weiteren Geschichte werden die Umrisse schärfer, die Strukturen klarer.

Über «Was bleibt»

Momentaufnahme: hands on! Open House 2026

Das Open House 2026 am BA Prozessgestaltung am HyperWerk ist ein verdichteter Moment kollektiver Praxis. Nach zwei Wochen intensiver Projektarbeit, unserer «Open House Residency», entstehen am Tag des Open House selbst zwischen Gängen, Werkstätten, Seminarräumen, WC-Kabinen und Aussenraum temporäre Begegnungen. Menschen setzen sich in einen Erinnerungsgarten, hören zu und stimmen ein beim Singen widerständiger Lieder, knüpfen Fäden an einer Tischdecke der Imperfektion, diskutieren anhand von interaktiven Karten über Wohneigentum oder helfen unserem Roboter, Wolle zu waschen.

«hands on!» meint, sich Zeit zu nehmen, es wirklich anzugehen, Verantwortung zu teilen und Räume gemeinsam zu gestalten. Gegen Vereinzelung. Gegen Ohnmacht. Für kollektive Zukunftsentwürfe.

Mehr über das Open House
Mapping Abolitionist Futures

Mapping Abolitionist Futures

«Mapping Abolitionist Futures» is a zine and a workshop guide in two parts, developed as part of the Prison Times @Dropcity project. It proposes a concrete engagement with abolitionist debates. First, we collectively map the spaces of control and oppression in our cities – where prisons are are only the most visible architecture of a layered punitivist logic. Secondly, we envision possible abolitionist futures by engaging in a time journey to a society as we would like it to be.

We have been developing this workshop since December 2024 in Basel and Milan. In June 2025 we’re happy to share the method with everyone through our zine.

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