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Open House 12. Januar 2018

Das Institut HyperWerk lädt Euch herzlich, ja  stürmisch zum Open House ein!  Über 20 (zwanzig!) Projekte, Workshops und Aktionen von Studierenden und Mitarbeitenden geben wie immer ihr Bestes. Unter dem Jahresthema «WIR HALTEN HAUS» zeigen wir, was im Institut HyperWerk Gestalten, Studieren, Lehren und Leben heisst. An der “Gesten-Bar” im zweiten Stock des Ateliergebäudes treffen wir uns zum konstruktiven Austausch mit Händen und Füssen, der dann ins Tanzen und Feiern übergeht. Im Foyer des Hochhauses der FHNW HGK beleben und bewohnen wir gemeinsam das Modell des CoBeing House, entworfen und entwickelt von Van Bo Le-Mentzel und Studierenden.

Wann: 12. Januar 2018 ab 12:00 Uhr bis in die Nacht.
Wo: Freilagerplatz 1, 4023 Basel, Ateliergebäude
Wie: mit dem 11er Tram bis zur Station “Freilager”

Programm:
Youtrition / Gestenbar / CoBeing House / Früher Isst Alles Besser / Vistom / Stitching Interconnectedness / Was weiß der Tisch? / Venezuelan Faces Exhibition / What comes comes / Embassy of Emesa / Stickersammlung / Laborini / School of Cake / Hang-Zu Festival / Massage of Internet / Fau R / Rekursion / Escape Room / Photobox

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Into the Why – Jahresthema 2016/17

Wir sind weder hier noch dort. Wir sind da.

Jeder Mensch wirkt durch Gestaltung und kreiert so eine Fülle an Informationen welche verhandelt werden wollen. Das ist Teil unserer Selbstbewirkung. Das kulturelle Handeln ist der Ursprung unseres Selbstverständnisses und definiert uns als Akteure inmitten unserer Selbst. Mit der Sesshaftwerdung des Menschen begann der Kampf um Territorien. Mit der Erfindung der Schrift und der Geschichtsschreibung das Ringen um Deutungshoheit, Wissen und Wahrheit. Mit dem Internet – der grössten vom Menschen geschaffenen Ansammlung von Informationen – begann das Ringen um Einordnung, Verortung, Vernetzung und Autorenschaft.

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Position beziehen in Zeiten des HyperWas

Schon bevor ich das Studium anfing, hatte ich die Schwierigkeit erkannt, es zu definieren. Das wird sich dann schon klären, denkt man, und so fangen die drei Jahre HyperWerk an. Typischer Small Talk endet stets im Versuch, möglichst einfach die Frage «Was studierst du?» zu umgehen: «Studium an der HGK. Postindustrielles Design. HyperWerk.» Stets lautet die nächste Frage: «HyperWas?“» Die Erklärungsversuche der Studierenden auf diese Frage könnten unterschiedlicher kaum sein. So wird in ein, zwei Wörtern das Studium zusammengefasst und das Gegenüber stillgestellt. Oder die Antwort wird an die Anforderungen eines Jobs angepasst. Statt die Frage wieder selbst zu beantworten, haben wir unsere Gäste des OpenHouse der HGK am 13. Januar 2017 sowie Studierende der HGK gefragt, wie sie das HyperWerk beschreiben würden – in nur einem Satz. Eine Beschreibung zum HyperWerk zu finden, fällt den meisten Gästen nicht leicht. Lachen und ein «Nein, ich habe keinen Satz. Ich überlege mir einen.» oder «Muss mir kurz Gedanken machen.» sind beliebte Ausweichmanöver. Vor allem die Jungen wollen keine Antwort auf diese unbeliebte, weil schwierige Frage geben. > Weiterlesen

Ahoi Freilager

Wir sind am neuen Ufer gelandet – umgesiedelt auf das Dreispitzareal. Seit einem guten Jahr liegt das HyperWerk nun auf dem Campus der Künste vor Anker. Was ist hier anders als in der sagenumwobenen Barockvilla am Totentanz? Und wie geht die Reise weiter? Eine Sicht von zwei Grünschnäbeln auf HyperWerk und den neuen Ort.

Ahoi Freilager ist eine Fortsetzung von Totentanz AdieuSchauen Sie doch beide Videos hintereinander an!

Gemeinschaft bauen!

Im Zuge des Diplomprojektes Gemeinschaft Bauen besuchten wir die Technische Hochschule in Hyderabad (IIT) in Indien,  um zusammen an einem multikulturellen Gemeinschaftsentwurf zu arbeiten. Das Arbeiten drehte sich nicht nur die Recherche, sondern es wurde auch kräftig Hand angelegt. Hier zeigen wir Dir ein paar Eindrücke, was in den knapp vier Wochen entstanden ist. > Weiterlesen

Kolumne: HyperThings

#2 Der Schutzsichthelm

Futuristisch mutet er an. Aber auch animalisch, einem Dinosaurierkopf nicht unähnlich. Irgendwie nicht von unserer Welt; ein Helm, wie er nur von einem Designer entwickelt werden kann, der sich gänzlich von der form-follows-function-Ideologie verabschiedet hat. > Weiterlesen

Enzo Regusci – Bricolage & Found Footage

Enzo Regusci (1927-2009) arbeitete und experimentierte 50 Jahre lang als freischaffender Kameramann im Tessin und im norditalienischen Raum. Mit der Ausstellung Bricolage & Found Footage nähern wir uns dem Fernsehformatentwickler, Dokumentar- und Auftragsfilmer und würdigen seine pionierhafte Leistung. > Weiterlesen

Es gibt sie wirklich, die SUPATXENJA! Wir haben sie uns ausgedacht.

Supatxenja («Superchanger» in einer portugiesisch-phonetischen Schreibweise) ist eine Strassensicherheitskampagne, für Pemba, einer schnell wachsenden Stadt im Norden Mosambiks. In Zusammenarbeit mit dem Kreativstudio Anima (Mosambik), HyperWerk und Azul Consultoria (Mosambik) wurde sie vor knapp zwei Jahren ins Leben gerufen. Der Ansatz der Kampagne setzt auf das Empowerment der Betroffenen. Was können Kinder und Jugendlichen in Pemba selbst aktiv tun, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen? Sie sollten sich weder als Opfer noch als reine Befolger von Verkehrsregeln verstehen. Aktivitäten wie Theater, Tanz, Spiele, Wandmalereien und Talentwettbewerbe, dienen dazu, die Jugendlichen zu involvieren und selbständiges Handeln zu entwickeln. Supatxenja ist dabei nicht der überragende Superman, sondern eher eine Figur, die zwar mutig vorangeht, aber Unterstützung gut gebrauchen kann. Ein Erlebnis- und Reisebericht von unserem Diplomierenden Lukas Oppler aus Pemba. > Weiterlesen