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Assessment in Jaun

Der Wasserfall tost. Hoch über der Baumgrenze liegt der letzte Schnee. Das Assessment des HyperWerks fand statt in Jaun im Kanton Fribourg, einer schweizerdeutschen Sprachinsel in der Romandie; die Einwohner_innen sagen oft «Joon». Wir sind im Ferienheim Höfli, einem gemütlich angeranzten Lagerhaus ganz hinten im Talboden des Vallée de la Jogne. > Weiterlesen

Artikel im Kulturmagazin Saiten

HyperWerk-Diplomand Silvan Rechsteiner schreibt im April-Heft des Ostschweizer Kulturmagazin Saiten über seine Besuchserfahrungen im Gefängnis Bässlergut.

Montagmorgen, 7:45 Uhr. Auf meinem Velo fahre ich in Richtung Zoll Otterbach. Auf der Freiburgerstrasse nur das Rauschen des Verkehrs. Ich kette das Velo fest, gehe über die grosse Asphaltfläche. Vor mir zwei gut gesicherte Gittertore. Ich drücke den roten Knopf. zum ganzen Artikel

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«Lass ma’ Brunnen gehn»

Der Winter ist vorbei und damit auch die zweite Saison brunnen gehn. Die Brunnenheizer*innen haben an vier kalten Abenden eingeheizt: Im Engelsbrunnen, im Faule-Magd-Brunnen, im Stachelschützbrunnen und im Wettsteinbrunnen wurde gebadet und an der Schanzenstrasse 11 der Verband pro fontaines chaudes gegründet. Jetzt heisst es erst im Oktober wieder «Lass ma Brunnen gehn!»

brunnen gehn ist die Kurzform des Slang-Ausdrucks «Lass ma’ Brunnen gehn» und bedeutet: «Komm, wir gehen im Brunnen baden.» Gemeint ist das Baden in warmem Wasser, in öffentlichen Dorf- und Stadtbrunnen der Schweiz. > Weiterlesen

Gewollte Unschärfe #1

Vier Tage mit vielen Stiften: Im Workshop mit Illustratorin Anna Deér wurde skizziert, kartografiert und gemalt.
Um mit Bildern Denken und Erzählen zu üben.

Da flitzt ein nachtschwarzer Brushpen umher, dort kratzt eine Tuschfeder übers Aquarellpapier. Immer wieder schauen Neugierige durch die Glastür in den weissen Unterrichtsraum und beobachten die auf den Strich ihres Filz-, Blei- Farb- oder Kohlestiftes konzentrierten Hyperwerker*innen. Zwischen den Tischen geht Anna Deér hin und her, schaut über Schultern, berät bei Problemen mit der Perspektive und hilft, Farbe und Stift sowie eine Erzählweise zu wählen.

Dabei geht es nicht darum, Kunst zu machen. Vielmehr geht es darum, mit wenigen Strichen spontan und mutig Geplantes zu visualisieren sowie Getanes zu reflektieren und weiterzudenken.
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