#verbindediepunkte

Das HyperFestival im Kontext des Jahresthemas

„Verbinde die Punkte“ fordert auf, aus der schier unendlichen Menge von Möglichkeiten eine Auswahl zu treffen und exakt diese Elemente miteinander in Beziehungen zu setzen.

Doing Care“ ist dabei Anker und Anleitung. Welche unserer Anliegen sind von Belang? Wem gilt unsere Achtsamkeit? Welchen Dingen wenden wir uns zu und wie bauen wir eine emotionale Beziehung zu ihnen auf? Wann sind wir bereit, Verantwortung zu übernehmen und uns aktiv um etwas zu kümmern, etwas zu pflegen? Was bereitet uns Sorge? Was versetzt uns in eine bleibende Unruhe? Wofür setzen wir uns kontinuierlich und intensiv ein?

Wir schauen auf unser globales Dorf: alles ist mit allem auf unterschiedliche Weise verbunden. So stellt sich die Frage nach dem Zusammen Leben, dem Zusammenleben – diesem Leben global, regional und alltäglich lokal, in eine Gleichzeitigkeit, offensichtlich und unwirklich zugleich.

Nachhaltigkeit ist als Frage der Achtsamkeit zu verstehen; einer Achtsamkeit die uns selbst, unseren Kollektiven und sozialen Strukturen gilt. Diese Arbeit an und mit Sorge nennen wir Care. Sie ist reproduktiv, es wird dabei nichts direkt vermehrt. Sie ist im hier und jetzt. Sie ist nicht Repräsentation, sie ist Leben. Es wird vieles immer wieder und von neuem miteinander verbunden, repariert und in Gang gehalten. Im Handeln und Bewirtschaften entstehen neue Formen des Zusammens, des Sozialen, Kulturellen und Ökonomischen. Wo und wie ist hier Gestaltung möglich? Und wie leben und teilen wir sie?

Wir infiltrieren das Dreispitzareal und stellen Verbindungen her. Wir nähern uns den Strukturen des gebauten- wie auch an die Vielfalt des gelebten Raumes an.

Wir denken Stadt – wir leben Raum anders. So kann Nachhaltigkeit als soziale und mentale Dimension und Praxis verstanden werden.

HyperFestival

HyperFestival

Doing Care - Connecting the dots

Das Institut HyperWerk schwärmt ins Dreispitz aus. Studierende stellen mit ihren Projekten, Diplomarbeiten und Aktionen Verbindungen zwischen ihrer Studienwelt und der Umgebung her. Wem gilt unsere Achtsamkeit? Was verbinden wir miteinander? Öffnen sich neue Blicke auf Alltägliches? Wie gestalten wir Gemeinsames in seiner Vielfalt? Worum sorgen wir uns? In welchen Dimensionen können wir, sollen wir, müssen wir Nachhaltigkeit verstehen?

Wir nutzen dazu die höchst unterschiedlichen Orte und Situationen quasi als Spiegelflächen, um Antworten zu geben.

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HyperTalk mit David Messinger und Marco Alessio

Nutzerzentriert denken - Eigene Konzepte in Frage stellen

David Messinger, Kostümbildner, Sozialanthropologe und Organisationsforscher, im Interview mit HyperWerk-Student Marco Alessio über seinen Workshop „Nutzerzentriert denken – eigene Konzepte in Frage stellen“. David grenzt seinen Ansatz vom Design Thinking ab und spricht über den Einsatz von Empathie, ethnologischen Methoden und Kreativtechniken, um herauszufinden, was die Nutzer*in wirklich braucht und will.

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Freitag, 11.01.2019 / OPEN HOUSE 2019 / Organische Apparate / Apparatische Organe

How can we live together? How can we design the future? And how do we act today?
Do you want to see how we study at HyperWerk in Basel?

Join us for the OPEN HOUSE 2019:
Friday, 11.01.2019 from 13.00 till late

Institut HyperWerk HGK FHNW
Ateliergebäude A 2.12 – A 2.20 – Tram 11 bis Freilager
Freilager-Platz 1
CH – 4002 Basel

ORGANISCHE APPARATE / APPARATISCHE ORGANE

Der Organ-Plan zum Download: IHW_OpenHouse_2019

Die am Open House präsentierten Projekte verkörpern Apparate und Organe. Als fiktionale Maschinen vereinen sie die produktiven Gemeinsamkeiten eines funktionierenden Körpers.
Unser Körperbegriff orientiert sich nur bedingt an der menschlichen Physis. Vielmehr entwirft er eine Sammlung von Produkten ohne kohärente Abstammungen, mit mehr oder weniger definierten Funktionen, zur Bildung einer dezentral organisierten und weitgehend unberechenbar agierenden Gestalt.
Der Korridor des Instituts HyperWerk figuriert als Blutbahn. Er befördert Personen und Ideen durch den Körper zu Apparaten und Organen – und ist zugleich Fluchtweg aus dem Gewimmel.

Anmerkung: Unser Allzweckwerkzeug Wikipedia übersetzt die Begriffe Apparat (lateinisch apparatus) und Organ (altgriechisch organon) mit demselben Wort: Werkzeug.

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Drawing Together

HyperTalk mit Anna Deér und Rebekka Kiesewetter

Prof. Catherine Walthard im Gespräch mit der Illustratorin Anna Deér und der Kuratorin Rebekka Kiesewetter. Beide erkunden mit Studierenden in einem viertägigen Workshop Kreativ- und Notationsprozesse auf und zwischen Glasplatten – Zeichnen und Collagieren in drei Dimensionen wird zur Navigation zwischen Sinnebenen. – Was machen die Spiegel mit der Schrift? Wann ist etwas fertig; und wie kann man es dann wieder auf eine*n Betrachter*in hin öffnen? > Weiterlesen

Human History II – Das Spiel der Differenzen. Die Zukunft hat schon begonnen

HyperTalk mit Inés Mateos

Inés Mateos im Interview mit dem HyperWerk-Studenten Roland Knubel: Sie ist Expertin für Bildungs- und Diversitätsfragen und reisst an, wie komplex das Thema ist und wie es immer komplexer wird. Sie spricht über Vorurteilsarbeit und Homogenität, über immer wichtigeres Kontextwissen und den Blick nach innen. Und sie spricht ein grosses Wort gelassen aus: Es gibt kein Selbstverhältnis ohne di*en Andere*n. > Weiterlesen