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Ein erstes gemeinsames Werden: Prozessdokumentation Aufnahmewochenende 2026

Was entsteht, wenn wir das Kennenlernen vor dem Studium bereits als Teil des Studiums begreifen?

Das Spannende an der Prozessgestaltung sind unter anderem die Zwischenräume, die jeweils vor und nach etwas entstehen – Übergänge. Momente ganz im Hier und Jetzt. In diesem Sinne ist das Aufnahmewochenende ein wesentlicher Bestandteil des angehenden Studiums der Prozessgestaltung.

Zur Prozessdokumentation

Momentaufnahme: hands on! Open House 2026

Das Open House 2026 am BA Prozessgestaltung am HyperWerk ist ein verdichteter Moment kollektiver Praxis. Nach zwei Wochen intensiver Projektarbeit, unserer «Open House Residency», entstehen am Tag des Open House selbst zwischen Gängen, Werkstätten, Seminarräumen, WC-Kabinen und Aussenraum temporäre Begegnungen. Menschen setzen sich in einen Erinnerungsgarten, hören zu und stimmen ein beim Singen widerständiger Lieder, knüpfen Fäden an einer Tischdecke der Imperfektion, diskutieren anhand von interaktiven Karten über Wohneigentum oder helfen unserem Roboter, Wolle zu waschen.

«hands on!» meint, sich Zeit zu nehmen, es wirklich anzugehen, Verantwortung zu teilen und Räume gemeinsam zu gestalten. Gegen Vereinzelung. Gegen Ohnmacht. Für kollektive Zukunftsentwürfe.

Mehr über das Open House
Mapping Abolitionist Futures

Mapping Abolitionist Futures

«Mapping Abolitionist Futures» is a zine and a workshop guide in two parts, developed as part of the Prison Times @Dropcity project. It proposes a concrete engagement with abolitionist debates. First, we collectively map the spaces of control and oppression in our cities – where prisons are are only the most visible architecture of a layered punitivist logic. Secondly, we envision possible abolitionist futures by engaging in a time journey to a society as we would like it to be.

We have been developing this workshop since December 2024 in Basel and Milan. In June 2025 we’re happy to share the method with everyone through our zine.

Get the Zine
Rückblick: Prison Times @Dropcity

Rückblick: Prison Times @Dropcity

«Hallo, Mensch aus dem Jahr 2325 – vielleicht fragst du dich, was Gefängnisse sind. Du lebst in einer Zeit, in der diese Institutionen nicht mehr existieren. Die Ära der Prison Times endete im 21. Jahrhundert. In einer fernen Vergangenheit jedoch waren Gefängnisse Orte, an denen Menschen eingesperrt wurden.

In jener Zeit waren öffentliche Räume streng überwacht – durch Kameras und Polizeistationen, die überall in den Städten präsent waren. Zusätzlich gab es psychiatrische Kliniken, in denen Menschen isoliert wurden. Auch Asylzentren für geflüchtete Menschen gehörten zu diesem repressiven System. Es war üblich, bestimmte Personen durch Staatsgrenzen ein- oder auszusperren; viele wurden an Grenzkontrollen abgewiesen und inhaftiert oder deportiert, wenn sie versuchten, diese Grenzen zu überschreiten. 

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Prison Times @Dropcity

Prison Times @Dropcity

Bevor die Prison Times Ausstellung @Dropcity in Mailand startet, sind wir schon in der Stadt und organisieren kollektive Kartierungen repressiver Strukturen und möglicher abolitionistischer Zukünfte.

Workshop: Mapping abolitionist futures (15–18h)
Gemeinsam kartieren wir Räume der Repression und entwerfen Zukunftsbilder jenseits von Gefängnissen. Wer kontrolliert den urbanen Raum? Wie können wir abolitionistische Zukünfte gestalten?

Buchpräsentation + Ausstellung: Beyond Molotovs – Visuelles Handbuch antiautoritärer Strategien (19h)
Erfahre mehr über sinnliche und kreative Widerstandsformen – von feministischen Kollektiven bis zu subversiver Internetkunst. Wie können wir autoritären Affekten entgegentreten?

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